All Round


from 2014/08/29 until 2014/09/14

ring3quer

Julia Krewani
All Round

Eröffnung Freitag, 29. August 2014, 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung 30. August – 14. September 2014

Sonntag, 14. September 2014 – Tag des offenen Denkmals ist die Ausstellung geöffnet
und das kleinste Haus von Kreuzberg kann besichtigt werden
Samstag, 13.09.2014 Führung: Das illuminierte Stadthaus.
19.30, 20, 20.30, 21, 21.30, 22, 22.30, 23 Uhr, Ralf Hemmen, max. 8 Pers., Anmeldung erforderlich ab 25. Aug. telefonisch.
Kontakt: Ralf Hemmen, Tel. 0178-284 61 73, rh@synergion.
Auch unter www.berlin.de/denkmaltag
 

Opening: Fr, August 29, 7 pm 
August 30 – September 14, 2014

 

Julia Krewani zeigt eine Auswahl ihrer Plastiken und kinetischen Objekte. Ihre Arbeiten widmen sich den kleinen Dingen, dem unauffälligen Zeug, das uns alltäglich umgibt, das wir verwenden und ungesehen entsorgen. In überdimensionalen Rekonstruktionen hat die Künstlerin ihre Gegenstände in Papier nachgebaut und deren Oberfläche akribisch und zur Täuschung perfekt mit Buntstift imitiert. In ihren kinetischen Objekten werden die Dinge zu sich immer wiederholenden Bewegungen herausgefordert und hinsichtlich neuer individueller Möglichkeiten ausgelotet. Zweckentfremdet und außerhalb ihres alltäglichen Funktionsbereichs erleben wir die Dinge in ungeahnter Lebendigkeit und wie auf der Suche nach Sinn. Julia Krewanis Werke verstehen sich als eine Art Huldigung an das Unbedeutsame, Unwesentliche und Übersehene und sind eine stille Befragung der Dinge nach ihrem Wesen.


english version:

Julia Krewani shows a selection of her plastic art and of her kinetic objects. Her work is dedicated to the small things, the unsuspicious stuff of our daily environment that we use and discard without regard. The artist reconstructed her objects in oversized dimensions, in paper, and she pencilled their surface with scrupulous accuracy up to striking deception. Within her kinetic objects the things are prompted to a perpetual movement aiming at new, individual possibilities.  We experience things out of their daily function, misappropriated but in unimagined vividness, as if searching for a significance beyond them. Julia Krewani's work is best understood as a kind of attention to the unmeaningful, to the irrevelant and to the neglected, silently tracing the nature of things.